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Zahlreiche neue Symptome, verursacht durch den Klimawandel im Alpenraum, haben gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Forschung und Praxis ist.

Ob Hochwasserschutzmaßnahmen an den Fließgewässern Österreichs oder der Schutz vor Muren, Steinschlag und Lawinen – Ziel der acqua alta alpina 2012 in Salzburg ist es, aufzuzeigen, dass mit Hilfe von nachhaltigem Handeln und innovativer Technik, Lösungen erarbeitet und angeboten werden, die alle Bereiche des alpinen Lebens betreffen.

Straßen und Wege, Tourismusregionen, Flussläufe, der Schutzwald und urbane, industrielle Ballungszentren. Betroffen ist die Infrastruktur der Lebensräume in den Alpen, vom Lawinenschutz bis zum Wasser-, Strassen- und Tiefbau.

Ziele der Veranstaltung:

  • Intensivierung der Kooperation zwischen den Alpenländern
  • Internationaler Klimaschutz und der nationale Aspekt für Österreich
  • Technologische und verhaltensbezogene Anpassungsmaßnahmen
  • Kommunikationsplattform für Wissenschaft, Verwaltung, Planung und Umsetzung
  • Wissensvermittlung bei Hochwasserschutz-, Infrastruktur- und Geoschutzbauten
  • Aktuelle Themen in den Seminaren
  • Ingenieur- und Planungsleistung als „best practice“
  • Effektive und ökologische vertretbare Konzepte
  • Produktpräsentation für Anwender und Enscheider

Die Themenbereiche der Veranstaltung:

  • Klima
  • Alpine Naturgefahren
  • Risiko- und Katastrophenmanagement
  • Hochwasserschutz
  • Sperrwerke und Dämme
  • Infrastruktur
  • Sicherheit und Technik

Fachbeirat

Dr. Ludwig Braun, Kommission für Erdmessung und Glaziologie, Bayerische Akademie der Wissenschaften München

Die Veränderungen der Gletscher in den vergangenen 150 Jahren zeigen zunehmend die Wirkung menschlicher Eingriffe in den Energiehaushalt, primär ausgelöst durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, aber auch über sekundäre Ursachen, wie die Erhöhung des Wasserdampfes in der Luft oder das Freisetzen von Methan, die z.T. unserem Zugriff entzogen sind. Entschlossenes Handeln ist geboten, die dazu notwendige Motivation gilt es zu mobilisieren. Kenntnis der Fakten, Kreativität und zukunftsgerichtetes Denken helfen Lösungsansatze zu entwickeln und umzusetzen.

Dr. sc. nat. ETH Felix Keller, Europäisches Tourismus Institut ETI Schweiz, Academia Engiadina

„Klug ist, wer NICHT durch Schaden klug wird“: Der Klimawandel sowie die zunehmende Nutzung des Alpenraumes führte in den letzten Jahren zu einer starken Zunahme der Schadensereignisse. Wieweit dadurch auch die Schadenssummen zunehmen, hängt davon ab, wie klug wir mit dieser Entwicklung umgehen. Mit dem Herz eines Einwohners aus dem Alpenraum und mit dem Glauben, dass die Alpenländer zusammen viel erreichen können, bringe ich gerne mein Wissen und Können in die acqua alta alpina ein, denn mit solchen Messen und Kongressen können wir gemeinsam an der Zukunft arbeiten!

Dipl.-Ing. Leonhard Krimplstätter, die.wildbach, Sektion Salzburg

Ein erfolgreiches und nachhaltiges Naturgefahrenmanagement erfordert die Berücksichtigung unterschiedlichster Raumnutzungsinteressen.
Die Struktur der acqua alta alpina ermöglicht es Fachleuten, Dienstleistern, Gemeinden und einer interessierten Öffentlichkeit sich über zukunftsorientierte Konzepte zum Schutz vor Naturgefahren zu informieren bzw. darüber zu diskutieren.

Mag. Bernhard Niedermoser, ZAMG – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, KS SBG / OOE

Es gibt zwei Dinge die mich am Projekt aqua alta alpina besonders reizen: Das Aufeinandertreffen von herkömmlicher Messe mit Wissensvermittlung und Diskussion in Seminaren, und das verwobene Ineinandergreifen der unterschiedlichsten Themenkreise.

Dipl.-Ing. Franz Schmid, Lebensministerium, Abteilung IV/5- Wildbach und Lawinenverbauung, Bereich Gefahrenzonenplanung

Bereits 2003 hatte ich die Möglichkeit, das Thema Gefahrenzonenplanung bei der acqua alta in München vorzustellen. Durch die Bestellung in den Fachbeirat bereits 2006 durfte ich mithelfen, die Themen Risikokommunikation und integrales Naturgefahrenmanagement bei der ersten acqua alta alpina 2007 weiter zu beleuchten. Da diese Themen nichts an ihrer Aktualität und auch Wichtigkeit verloren haben, freue ich mich darauf, gemeinsam mit den anderen KollegInnen wieder ein interessantes Programm zusammenzustellen.

Dipl.-Ing. Hans Wiesenegger, Land Salzburg, Hydrographischer Dienst

„100 jährliche Hochwasser“ treten statistisch gesehen in hundert Jahren durchschnittlich nur einmal auf, doch hält sich auch die Natur an diese Definition? Fast regelmäßig wird in den Medien über „Jahrhundert- hochwasser“ berichtet, gibt es da noch eine Steigerungsmöglichkeit in den verbleibenden Jahren des 21. Jahrhunderts? Die acqua alta alpina bietet Wissenschaftern und Praktikern eine geeignete Diskussionsplattform zur Entwicklung von unkonventionellen Lösungsansätzen im Natur- gefahrenmanagement.

Unterkunft

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